Mein Leben nach der Wortzahl

Ich wandere auf Abwegen, steige quer ein und wieder aus. Mein Leben ist ein Senryû. Oder ein Drabble. Ich lerne & reise. Mit der Literatur und durch sie hindurch erschreibe ich die Welt politisch & sexuell, privat & wissenschaftlich.

„Die Wege des Menschen tragen ihr Ziel in sich“, murmelte Scrooge. „Aber schlägt er einen anderen Weg ein, so ändert sich das Ziel. Sag, ist es so mit dem, was du mir zeigen wirst?“ Charles Dickens, Weihnachtslied: Eine Gespenstergeschichte.

„Erfinden, das muß man in aller Bescheidenheit zugeben, heißt nicht, aus dem Nichts schaffen, sondern aus dem Chaos; das Material muß zunächst einmal da sein. Erfinden kann dunklen, gestaltlosen Stoffen eine Form geben, aber es kann den Stoff selbst nicht erschaffen. Bei allem Entdecken und Erfinden, sogar bei dm von der Phantasie abhängenden, werden wir ständig an die Geschichte von Columbus und dem Ei erinnert. Erfinden besteht in der Fähigkeit, das Potential eines Stoffes zu erfassen, und in dem Talent, Gedanken zu formen und zu gestalten, die ihm entsprechen.“ Mary Wollstonecraft Shelley, 1831 (Vorwort zu Frankenstein).

„Erinnerungen sind aus wundersamem Stoff gemacht – trügerisch und dennoch zwingend, mächtig und schattenhaft. Es ist kein Verlaß auf die Erinnerungen, und dennoch gibt es keine Wirklichkeit außer der, die wir im Gedächtnis tragen.“ Klaus Mann, Der Wendepunkt: Ein Lebensbericht.

„Ich rate meinen Landsmänninen dringend, dabei mitzumachen – und die Krinoline in Kairo zu lassen“. Emily Beaufort, 1861.

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