Mimikry in Memes

Ich könnte mich jetzt outen und zugeben, dass ich mich mit Memes noch nie auseinandergesetzt oder sie für mich für wichtig erachtet habe. Aber das wäre zu selbstbezogen und würde vom Thema ablenken. Also beginne ich damit, dass ich seit etwa einer Woche auf diese wunderbaren Bilder aufmerksam geworden bin, die mich zum Schmunzeln bringen und durchaus etwas über mich aussagen.

meme taken from mädchenmannschaft

Oder:

taken from http://thefeministbride.com/wp-content/uploads/2012/02/Feminist-Meme.jpg

Das sind diejenigen, die ich mit Frauen gefunden habe. Trotzdem mag ich auch das hier:

vom Autor Darin Calhoun

taken from Darin Calhoun's FB-page

oder von Autorin Karin Kallmaker (klassisch, auch mit Frauen)

taken from Karin Kallmaker's FB-pagetbc

beeker, mon amour

Nun habe ich auch das hier noch gefunden, das uns als Studierende der Literaturwissenschaften doch ganz gut zeichnet (und diesmal auch gemischtgeschlechtlich):

Literature Major

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14 Antworten zu Mimikry in Memes

  1. Fürstin von Schmetterlich schreibt:

    oh ja, das erste find ich genialisch! wonder woman greift sich an den kopf – das sagt es doch alles. das hätt ich gerne als bild an der wand.

  2. Sem schreibt:

    Ich mag auch: was die Gesellschaft denkt, was ich tue. Ich schreie rum wie Xena. Was ist daran eigentlich so schlimm?

    • Fürstin von Schmetterlich schreibt:

      du schreist nicht nur rum wie xena, du bist eine martialische lesbe (=männerhasserin) im lederkleid, die männer verdrischt. das nix gut für frauen sein tun. rümbrüllend in martialischen lederfummeln andere männer verdreschen ist männersache. meep!

      • Sem schreibt:

        Jetzt wissen wir, wie es in meinem Wandschrank aussieht, aus dem mensch manchmal so kommt. Glaubst du, die Kluft würde sehr auffallen?

        Ich finde auch die Autorin gut, wobei sie natürlich wieder Romanzen schreibt. Der ersthafte Schriftsteller hält sich für Einstein. Ich muss unbedingt an meiner Persona arbeiten.

  3. Fürstin von Schmetterlich schreibt:

    wenn du sie unten drunter trägst, nicht. ^^ so lederwäsche soll ja ganz was dolles sein, habe ich läuten hören.

    die haben alle was für sich. ich frage mich nur, ob sich den männlichen betrachterInnen auch die nuancen erschließen…
    frau sollte sich vielleicht mehrere personae zulegen. so für jedes genre eine.

    • Sem schreibt:

      Und ich ging davon aus, ich dürfte schon mehrere personae haben. Mir war nicht bewusst, dass ich dafür männliche BeobachterInnen fragen sollte, was sie davon halten. Das mag ein Problem sein, möchte ich als Schriftstellerin – von romances oder auch anderen Genres – angenommen werden. Das stellt sich für mich die Frage, von wem eigentlich? Natürlich sitzen in den Verlagshäusern überdurchschnittlich meist dann doch Männer an den Stellen der Entscheidung; deswegen ja auch der Aufruf zur Einführung zur Quote in den Medien.
      Ja, ich möchte schreiben und davon leben können. Dafür schreibe ich doch aber nicht ‚Frauenliteratur‘, die dann mal von Frauen gelesen werden darf, weil weder mein Publikum noch ich zu ‚Ernsthafterem‘ in der Lage sind. Und uns auch nicht in der Lage sehen; wenn ich an diese unsägliche Historienliteratur denke, die mich regelmäßig die Bücherregale hochtreibt. Es wird Zeit, dass diese Feministin hier ihre Sachen veröffentlicht, würde ich sagen. Ob in Leder und mit Kampfesschrei, im Negligé und einer scharfen Feder oder doch nackt, werde ich von Fall zu Fall entscheiden.

  4. yokohamaliebe schreibt:

    Ah Leder find ich unbequem. Ich verdresch auch ohne Leder Maenner nur zu gern 🙂

    • Sem schreibt:

      Ich hoffe doch, dass das nicht gang und gäbe in Japan ist. Jedenfalls wären mir solche Praktiken im Alltag nicht aufgefallen. Oder ich habe ein anderes Verständnis von BDSM. Ich hoffe doch, dass diese in gegenseitigem Einvernehmen geschehen. Wenn ich so bedenke, womit in Japan alles Geld zu verdienen ist, wäre das doch auch ein interessanter Arbeitsbereich, oder?
      Ansonsten – wenn es um Gewalt geht – werde ich das so nicht stehen lassen. Vor allem so kurz vor dem 8. März. Wenn Männer das sagen, würden wir sie ja auch niederbrüllen… wie Xena eben.

      • yokohamaliebe schreibt:

        ja, MM sagt immer „bouryoku hantaaaaai!“
        Aber du weiss ja, ich hau auch Frauen. Am 25. z.B.

      • Sem schreibt:

        Ich habe über eine Antwort lange nachgedacht; und auch, ob ich das so stehen lassen sollte. Ich habe mich nämlich schon einige Male gefragt, wie weit ich gehen würde und sollte, bis ein Witz kippt. So etwas kann erfahrungsgemäß gerade im virtuellen Bereich schnell aus dem Ruder laufen, und ich weiß, dass ich jetzt die Spielverderberin bin.

        Aber ich muss gestehen – auch wenn ich hier bisher einiges zugelassen habe -, dass der Witz Grenzen überschreitet. Gerade am Internationalen Frauentag, dem besonderen Kampftag für das Frauenwahlrecht, den 25. – reden wir vom 25.11.? – als Witz zu benutzen, ist mehr, als ich einfach so stehen lassen kann.

        Ich hätte vielleicht schon früher eingreifen sollen – ich habe in anderen Zusammenhängen schon Kommentare nicht freigeschaltet – als es ums Verdreschen von Männern ging. Ich nehme an, ich habe mein Unbehagen nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht, dass ich zwischen dem Witz, sich im gegenseitigen Einverständnis mal den Hintern zu versohlen oder wie Xena im Kampf zu sein, und dem, dass wir Menschen verdreschen, die Grenze schon überschritten sehe. Als Frau, die Gewalt erfahren hat, sehe ich den 25. noch einmal als besonderen Tag; weswegen ich diesen Witz nicht mehr komisch finde.

      • yokohamaliebe schreibt:

        oh sorry, ich weiss nix von nem 25.11.
        am 25.3. habe ich nen Karate – Wettkampf da hau ich halt meine Gegner (Frauen) und im Training hau ich auch Maenner aber alles mit Kontrolle und nach Regeln

  5. yokohamaliebe schreibt:

    Hab mich grad mal schlau gemacht ueber den 25.11. Tja da hab ich ja wohl mal keine Ahnung gehabt und versteh jetzt, warum du da so sensibel reagierst.
    Aber ich hab ueberhaupt keinen Scherz machen wollen, sondern einfach nur von meiner Realitaet erzaehlt.

    • Sem schreibt:

      Das war ein Missverständnis auf beiden Seiten. Mich trieb die Frage schon eine Weile um, wie ich mit Dingen auf meinem Blog umgehe, die mir – gelinde gesagt – Unbehagen bereiten. Das hast nun leider du abbekommen. Ich hätte auch nachfragen können. Bitte entschuldige. Ich ging sofort von meiner Zeitleiste aus; und da war der 25. der 25.11. Ich habe von mir auf andere geschlossen.

      Als BloggerIn, warst du schon einmal in der Situation, über deine Kommentarpolitik nachdenken zu müssen? Ich weiß, das klingt jetzt erst einmal albern, weil mir das eigentlich klar sein sollte. Aber es gibt dann doch Zweifelsfälle. Vor allem bei Menschen, die ich kenne und mag.

      Und zum schönen Abschluss: 頑張ってください。 Ich wünsche dir alles Gute für deinen Kampf.

  6. yokohamaliebe schreibt:

    ja, ich loesche den Kommentar und sage demjenigen auch warum
    und Schluss
    ja, Missverstaendnisse sind schnell missverstanden, da jeder in einer anderen Realitaet lebt
    gut, wenn man das schnell und unaufgeregt klaeren kann, schlecht, wenn manche nachtragenden Menschen auf ewig sauer auf mich sind. ich bin mir oft keiner Schuld bewusst und ploetzlich reden Leute ueber mich oder nicht mehr mit mir aus mir unbekannten Gruenden
    Is mir leider schon oft passiert. Das is einfach traurig oft steht ich richtig hilflos da und weiss nicht was das soll.

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